Reichweite & Klicks steigern


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Ist es deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass mehr Nutzer von deinem Unternehmen erfahren und mehr mit deinem Profil interagieren? Dann musst du herausfinden, was deine Zielgruppe spannend findet und was nicht und wann sie online ist.

In diesem Leitfaden lernst du, welche Features von Fanpage Karma dir dabei helfen, deine eigenen Posts sowie die Posts deiner Konkurrenten auszuwerten, damit du deine Inhalte verbessern kannst und damit mehr Interesse weckst.

(Die Screenshots lassen sich mit einem Klick vergrößern.)

1. Post-Graph

Der Post-Graph gibt an, wie gut Posts hinsichtlich einer gewählten Kennzahl performt haben. Er zeigt alle Posts des Zeitraums als Punkte über der Zeitachse an. Je höher ein Punkt liegt, umso höher der Wert.

Je mehr Interaktionen ein Post bekommt, umso relevanter wird er vom Algorithmus des jeweiligen Netzwerks eingestuft. Je relevanter ein Post ist, umso mehr Reichweite erhält er. Nicht alle Reaktionen sind dabei gleichviel wert. Auf Facebook wiegen Shares schwerer als Kommentare und Kommentare schwerer als Likes. Auf Instagram wiegen Saves mehr als Kommentare und Kommentare mehr als Likes.

Ein erster wichtiger Schritt ist demnach auszuwerten, welche Posts deiner Branche die meisten und wertvollsten Interaktionen erhalten haben.

So geht’s

  1. Öffne ein Dashboard mit den Profilen deiner Branche (wenn du noch kein Dashboard angelegt hast, schau dir diese Anleitung an)
  2. Gehe in den Bereich “Analyse”
  3. Wähle im Post-Graphen über das Dropdown eine Kennzahl aus, wir empfehlen die Post-Interaktion oder die Gesamtanzahl Reaktionen
  4. Klicke nacheinander auf die Posts, die am höchsten liegen, um sie im Bereich rechts anzuzeigen

Das Beispiel zeigt den Post-Graphen des deutschen Einzelhandels auf Facebook. Einer der erfolgreichsten Beiträge ist ein Gewinnspiel-Post von Tegut, in dem das Unternehmen eine Eis-Flatrate verlost. Die Nutzer fanden den Post so gut, dass er eine Post-Interaktion von 2,2 % erhielt.

Tipp: Wenn du den Post finden willst, der insgesamt am besten war, dann wähle die Gesamtzahl Reaktion. Wenn du allerdings Profile unterschiedlicher Größe miteinander vergleichst, nutzt dir diese Zahl wenig, da das Profil mit den meisten Followern absolut gesehen immer die meisten Interaktionen bekommt. In einem solchen Fall ist die Post-Interaktion die beste Kennzahl, da sie die Anzahl der erhaltenen Interaktionen in Relation zur Anzahl Follower setzt. Damit ist die Größe der Profile kein Faktor mehr und du kannst die relativen Werte miteinander vergleichen.

Nachdem du dir die erfolgreichsten Posts des Graphen angesehen hast, lohnt sich auch ein Blick auf die schwächsten Posts. Sie zeigen dir, welche Inhalte sich weniger lohnen. Wenn du damit fertig bist, hast du einen ziemlich guten Überblick darüber, welche Post die Zielgruppe am meisten reizen.

2. Top Inhalte

Etwas weiter untern im Analyse-Bereich findest du Rankings der interaktionsreichsten Inhalte der Profile des Dashboards. Es wird zwischen Top-Texten, -Bildern, -Videos, -Carousels, -Links und -Hashtags unterschieden.

Die Galerie zeigt die Top-Inhalte des deutschen Einzelhandels. Wie viele Interaktionen ein Post erhalten hat, erkennst du immer oben rechts am Beitrag. Im Beispiel fällt auf, dass Bilder im Schnitt weit erfolgreicher sind als Video-Posts. Ein Ergebnis, das man nicht erwarten würde.

Tipp: Klicke auf einen Post in der Liste, um ihn dir im Netzwerk in voller Größe anzeigen zu lassen.

Die Grafiken “Meistbenutzte Worte” und “Meistbenutzte Hashtags” zeigen dir, welche Themen bei deiner Zielgruppe besser und welche schlechter ankommen. Dabei werden Schlagwörter umso größer dargestellt, je häufiger sie verwendet wurden und umso grüner, je mehr Interaktionen sie erhalten haben.

In der Abbildung siehst du, dass beispielsweise das Wort “Team” oft (groß) in Posts benutzt wurde, diese jedoch sehr wenig Interaktionen (rot) bekamen. Wörter wie “Zutaten” oder “Zubereitung” dagegen, bekamen viele Interaktionen. Deutsche Supermärkte sollten also mehr Rezepte posten.

Wenn du die Listen gewissenhaft durcharbeitest, werden dir viele interessante Dinge auffallen, die dir dabei helfen, die Interessen deiner Zielgruppe genau zu definieren, damit du sie gezielter ansprechen und zur Interaktion bringen kannst.

Du weißt jetzt, welche Posts die meisten Shares oder Likes bekommen haben, ob Bilder oder Videos besser ankommen.

Kommen wir nun zu der Frage: Welche Themen interessieren die Nutzer am meisten?

3. Tagging

Warum ist ein Bild-Post viral gegangen und ein anderer nicht? Um diese Frage zu beantworten, und damit den Bedürfnissen deiner Zielgruppe noch näherzukommen, musst du die Inhalte der Posts deiner Branche untersuchen.

Das Fanpage Karma Tagging hilft dir dabei, herauszufinden, welche Merkmale von Posts dafür verantwortlich sind, dass sie gut (oder schlecht) bei den Nutzern ankommen.

Dazu werden Tags für unterschiedliche Merkmale in Bildern, Videos oder Beitragstexten erstellt und den einzelnen Posts zugewiesen. Wenn du alle Posts getaggt hast, kannst du auswerten, welche Merkmale besonders viele Interaktionen hervorrufen.

So erstellst du ein Social-Media-Tagging

  1. Gehe in ein Dashboard deiner Branche in den Bereich „Tagging“ (letzter Punkt der Navigation)
  2. Wähle einen Zeitraum
  3. Erstelle Tags für einzelne Merkmale, die du untersuchen möchtest
  4. Tagge die Posts, indem du auf die Tag-Buttons unter den Beiträgen klickst
  5. Werte die Ergebnisse in den Tabs „Charts“ und „Matrix“ aus

Als Reiseanbieter könntest du beispielsweise die Tags “Strand” und “Stadt” erstellen, um festzustellen, ob du lieber über Metropolen oder sonnige Inseln posten solltest. Das Beispiel zeigt, dass Strand-Posts mehr Engagement und Shares auf Facebook erhalten als Städte-Posts. Die Social-Media-Manager von Urlaubspiraten, Urlaubsguru und Tripadvisor hatten den richtigen Riecher, als sie sich entschieden, mehr über Stände zu posten.

Der deutsche Einzelhandel könnte sich Fragen, welche Lebensmittel mehr zur Interaktion verleiten “Süßigkeiten”, “Obst” oder “Fleisch”. Tags müssen aber nicht unbedingt Objekte beschreiben, sie können auch Stilmittel wie Farben, Stimmungen oder Tone of Voice unterscheiden. Du entscheidest selbst, wie sehr du ins Detail gehen willst.

Wenn du viele Posts deiner Branche getaggt und ausgewertet hast, weißt du, was dein Content liefern muss, damit die Nutzer ihn gerne liken, kommentieren und weiter teilen.

Tipp: Du kannst beliebig viele Tags erstellen und jedem Post beliebig viele davon zuweisen. Wenn du einen Post ohne Tag lässt, erhält er automatisch den Tag „ungetaggte Posts“. Mithilfe dieses Tags kannst du in der Auswertung alle Posts ausschließen, die keine Relevanz für deine Betrachtung haben.

Hier findest du ein Beispiel für eine aufwendigere Tagging-Analyse zur deutschen Politik: https://blog.fanpagekarma.com/de/2018/10/12/was-hetzt-am-besten/

4. Zur perfekten Zeit posten

Für mehr Reichweite ist es nicht nur notwendig besonders guten Content zu produzieren, sondern auch, ihn zur rechten Zeit zu veröffentlichen, nämlich genau dann, wenn deine Zielgruppe online und aktiv im entsprechenden Netzwerk ist.

Die Tageszeiten-Analyse von Fanpage Karma zeigt dir, wann du besonders viele Interaktionen für neue Posts erwarten kannst.

So gehst du vor

  1. Erstelle ein Dashboard, zu dem du alle relevanten Mitbewerber deiner Branche hinzufügst (wichtig: achte darauf, dass du genügend Profile hinzufügst, die die gleiche Zielgruppe ansprechen wie du)
  2. Rufe den Bereich Analysen auf, in dem du den Graphen zur Tageszeiten-Analyse findest
  3. Wähle oben rechts einen Zeitraum aus (je länger der Zeitraum, desto mehr Posts werden in die Analyse einbezogen)
  4. Aktiviere die beiden Kästchen unterhalb des Graphen, um Ausreißer und Ungleichgewichte zwischen den Profilen aus dem Ergebnis auszuschließen
Tageszeit-Analyse – So findest Du die beste Zeit zu posten - Ausreißer ausschließen
Ausreißer ausschließen

Tipp: Führe die Tageszeiten-Analyse für jedes Netzwerk einzeln durch. Da die einzelnen Netzwerke unterschiedliche Eigenschaften haben und Posts anders verteilen, würde eine Mischung das Ergebnis verfälschen. Instagram-Posts beispielsweise, sind wesentlich langlebiger als Tweets und erhalten daher auch länger Interaktionen. Um Profile oder Netzwerke aus der Analyse auszuschließen, klicke in der linken Leiste auf verbergen (Auge).

Ergebnis auswerten

Der Graph zeigt dir an, zu welchen Zeiten der Woche, die meisten Posts gemacht wurden (Größe der Kreise) und wann es dafür die meisten Interaktionen gab (Farbe der Kreise):

  • je grüner der Kreis, umso mehr Interaktionen gab es 
  • je größer der Kreis, umso mehr Posts wurden gemacht

→ Die beste Zeit zu posten ist dort, wo die Kreise am grünsten sind. Hier gab es in der Vergangenheit die meisten Interaktionen. Sind die Kreise grün und groß, bedeutet das, dass ohnehin schon viele Posts zu dieser guten Zeit gemacht werden. Es bietet sich also an, die Zeiten der kleinen grünen Kreise für deine Posts zu nutzen, denn hier hast du weniger Konkurrenz.

Tipp: Klicke auf die Kreise, um dir die betreffenden Posts anzeigen zu lassen.

Das Beispiel zeigt, dass deutsche Banken auf Facebook am besten montags zwischen 12 und 15 Uhr sowie mittwochs und donnerstags zwischen 8 und 12 Uhr posten sollten.

Jetzt bist du dran!

Nun weißt du, wie du auswerten kannst, welche Art Content deiner Zielgruppe am besten gefällt und wann du ihn veröffentlichen solltest. Die Ergebnisse geben dir die nötigen Anhaltspunkte, um deine Posts zu verbessern, sodass du dafür mehr Interaktionen und Reichweite bekommst. Also nichts wie ran!

Hast du Fragen? Dann lass es uns unter service@fanpagekarma.com wissen!